Psoriasis im Allgemeinen
Bei der Psoriasis - auch bekannt als so genannte “Schuppenflechte” - handelt es sich um einen beschleunigten Ablauf des Hauterneuerungsprozesses.
Die Haut eines gesunden Menschen erneuert sich in der Regel innerhalb von 25 bis 27 Tagen. Leidet ein Mensch unter Psoriasis, so ist dieser Prozess um das bis zu Siebenfache, meist auf ca. 6-7 Tage verkürzt.
Hier bekommen die Zellen fälschlicherweise die Information, es hätte eine Verletzung der Haut stattgefunden und die in der Tiefe befindlichen Hautzellen kommen in rasantem Tempo an die Hautoberfläche, um den vermeintlichen Schaden auszugleichen.
Dadurch, dass die überflüssigen Zellen an der Hautoberfläche absterben, kommt es zur charakteristischen, silbrig glänzenden Schuppung, häufig verbunden mit einer scharf begrenzten, vermehrten Durchblutung der betroffenen Areale. Neben den optischen Symptomen klagen Psoriasis-Patienten über starken Juckreiz und Schmerzen an den betroffenen Körperstellen, sowie - je nach Ausprägung - über Schmerzen an den darunterliegenden Gelenken.
Die Krankheit verläuft individuell außerordentlich verschieden und tritt oft in Schüben auf. Im Frühjahr und Herbst wird häufig ein schlechterer Hautzustand beobachtet.
Eine ursächliche Heilung der Schuppenflechte gibt es nach dem heutigen wissenschaftlichen Stand noch nicht. Ziel einer jeden Behandlung ist es, die oben genannten Symptome für eine möglichst lange Zeit zu mildern.


